NSA: Keine Achtung vor dem Rechtsstaat

Constanze Kurz, 1. November 2013, Frankfurter Allgemeine Zeitung:
„Es ist ein Eindringen in die elektronischen Gehirne der Menschen, in ihr virtuelles Zuhause, bei dem sich die Spione nach Belieben umschauen können und bleiben, solange sie wollen. Die Regeln machen sie selbst, niemand schaut ihnen über die Schulter, Souveränitätsrechte fremder Staaten interessieren nicht, schon gar nicht die Privatsphäre der Opfer. Wen das nicht an marodierende Banden oder mafiöse Strukturen erinnert, der sollte sich die Deklaration der Menschenrechte noch mal zur Hand nehmen und über rechtsstaatliche Selbstverständlichkeiten sinnieren.“