Gurkenlaster und Katastrophenhuren

Meine Lieblings-Tweets 2010

Kein Jahresausklang ohne Rückblicke und Bestenlisten. Gerade im Web wird man im Dezember damit fast totgeschmissen. Also eigentlich kein Grund, selbst auch noch mit so etwas um die Ecke zu kommen. Doch als ich in den Mußestunden der vergangenen Tage so durch meine Favs klickte, wurde mir dann doch ziemlich schnell die Notwendigkeit klar, einen kleinen Rückblick auf das Twitterjahr zu schreiben. Zu viele gute Sachen hatten sich da angesammelt: Sie dürfen einfach nicht ungerühmt in die ewigen Twitter-Jagdgründe eingehen.

Platz 10

Das Jahr begann mit einer ganzen Reihen von Katastrophen. Eine davon war das verheerende Erdbeben auf Haiti.  Noch ganz unter dem Eindruck des gerade vergangenen Weihnachtsfestes fasste @datGosch das Ereignis mit der ihr eigenen Trockenheit kurz und bündig zusammen:

Platz 9

Tja, und und dann kamen auch bei uns die Katatstrophen. Zumindest sollten sie kommen, große Schneekatastrophen mit Chaos, Hunger und Angst. Letztlich blieb es dann doch bei zehn Zentimetern Neuschnee und der für manche ernüchternden Erkenntnis, dass die Medien uns mal wieder mächtig heiß gemacht hatten. @Zebramaedchen fand wunderbar poetische Worte für dieses Gefühl:

Platz 8

Dennoch führte der Schnee zu allerlei Verwicklungen und veranlasste @kcpr zu folgendem Ausbruch:

Platz 7

Nun, auch der schlimmste Winter geht irgendwann vorbei. Die Menschen wurden wieder munter – manche sogar recht mutig. Wie z.B. @_allerleirauh, die mit feinem Wissen um die leichte Erregbarkeit mancher Landsleute folgende Frage stellte:

Platz 6

Andere neigten eher zur Ängstlichkeit, wie z.B. jene Teenies, die @UteWeber beschreibt:

Platz 5

Dann doch besser dem leiblichen Wohl frönen, zumindest wenn man nicht bei @blattwerks Fleischer des Grauens einkaufen muss:

Platz 4

Da kann einem wirklich übel werden. @formschub hat zu dem, was dann meist folgt, eine ganz eigene Theorie:

Platz 3

Und dann, ja dann kam die große Weltmeisterschaft und @stijlroyal ging ganz eigene Wege, das Vuvuzela-Gedröhn erträglich zu machen. Offenbar aber auch ohne großen Erfolg:

Platz 2

Apropos Musik: @hubertsrevier, der großartige Landgraf aus dem Pott, mit Schwäche für Champagner und den Blues, hat hin und wieder mordlüsterne Träume:

Platz 1

Nun, zum Glück war es ja nur ein Traum. Zu einem echten Alptraum kann es sich aber auswachsen, wenn man Tests wie @hormonlotto macht:

Prost Neujahr!

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