Die große Leere – Tim Richmonds USA-Fotos

Sieben Jahre lang reiste der britische Fotograf Tim Richmond immer wieder durch Wyoming, Montana, Utah und South Dakota. Das Ergebnis dieser persönlichen Odyssee durch den amerikanischen Westen liegt nun in Form eines wahrlich großartigen Bildbandes vor. Richmonds melancholischer Blick zeigt leere Bierdosen, die vom Wind durch verlassene Straßen getrieben werden … Schilder, die vor Crystal Meth warnen … einen Vietnam-Veteran, der 20 Jahre seines Gedächtnisses verloren hat … einen Zug auf dem Weg durch tausende Quadratkilometer Leere … eine ganze Stadt zum Verkauf … eine tätowierte Kellnerin im Neonlicht. Sie alle bevölkern „Last Best Hiding Place“ (Slangausdruck aus Montana für ein Leben als Aussteiger), wo Orte und Menschen gleichermaßen allein und voller Melancholie erscheinen.

Der international erfolgreiche britische Fotograf Tim Richmond (*1959) wandte sich nach dem Tod seiner Frau 2008 eigenen Langzeitprojekten zu, nachdem er 20 Jahre für Publikationen wie L’Uomo Vogue, Vogue, Vanity Fair, The Telegraph Magazine, Nowness gearbeitet hatte. Last Best Hiding Place (2007– 2014) ist das erste abgeschlossene dieser Projekte.

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Tim Richmond: Last Best Hiding Place
Herausgeber: Lee C. Wallick, Tim Richmond
Autoren: Jörg Colberg, Tim Richmond
144 Seiten, 66 Farbabb.
Englisch
ISBN 978-3-86828-603-8
Euro 39,90
Kehrer-Verlag 2015