Arme Ruhr, reiche Ruhr | Links, 18.9.2014

Wo das Ruhrgebiet reich und teuer ist | Konrad Lischka
Für jemanden, der im Ruhrgebiet lebt, sind die Ergebnisse von Konrads Datenvisualisierung keine wirkliche Überraschung. In Kettwig, Stiepel oder Mülheim lebt sich’s halt am Teuersten. In Essen ist Rüttenscheid das, was Prenzlauer Berg in Berlin ist. Hier zieht’s die Hippen und Coolen hin, die aber nicht oft viel auf der Tasche haben.

Die spinnen absolut nicht, die Schotten | FAZ
Der hellsichtige Jürgen Kaube hält die Schotten für die deutlich vernünftigeren Europäer und kann nicht recht verstehen, warum die EU angekündigt hat, sie im Falle der Unabhängigkeit nicht sofort wieder in die EU aufzunehmen.

„Wenn den Schotten aus Brüssel und Madrid mitgeteilt wird, der Beitrittsprozess eines unabhängigen Schottland werde lange dauern, ist das bezeichnend. Was ist nicht alles unter Zudrücken beider Augen in die EU aufgenommen worden! Denen aber, die soeben noch lupenreine Europäer waren, kündigt man das Wartezimmer an, nur weil sie unabhängig von einem Land sein wollen, das ständig mit dem EU-Austritt spielt?“

Wie der böse Kapitalismus die Taxi-Branche zerstört – oder: Was Sascha Lobo von der Sharing-Ökonomie hält | Pixelökonom
Vielleicht war ich ja immer ein bisschen naiv. Aber vor „Uber“ war ein Taxi für mich ein Taxi. Das ich nur selten nutze, denn Taxifahren ist ein vergleichsweise teurer Spaß. Seit man mit Uber deutlich preiswerter durch die Gegend fahren kann, schlagen die Wellen hoch. Seitdem wird – und das ist mir neu – die Taxibranche zum „Kartell für Auto-Personenbeförderung“ erklärt. Vermutlich ist das genau so übertrieben wie die Angst vor den Billigheimer-Taxis. Aber bald fahren hoffentlich sowieso nur noch selbstfahrende Autos. Gunter Dueck, übernehmen Sie:

Gunter Dueck: „Alle fünf bis zehn Jahre die Strategie ändern“ | Wirtschaftswoche

„Bald gibt es nur noch selbstfahrende Autos, am besten alle als Taxis, keine Privatautos mehr. Stoppen Sie mal die Zeit, die Sie im Auto fahren: Bei mir sind es tagsüber so sieben Prozent meiner Zeit, nachts fast Null. Also: Die Autos werden kaum benutzt. Wenn es nur selbstfahrende Taxis gäbe, die uns auf Befehl des Smartphones abholen, dann kann man mit Sicherheitspuffer vielleicht mit einem Fünftel des heutigen Fahrzeugbestandes auskommen. 
Wir brauchen dann nicht mehr so viele Garagen, Car-Ports, Parkhäuser, Parkplätze, Tankstellen, Führerscheine oder Autofabriken. Elektroautos könnte man einfach zentral einführen, basta. Alte Leute können im Dorf weiter leben und müssen nicht ins Heim, weil sie ohne eigenes Auto nicht mehr einkaufen können.“